Baunscheidtieren

Das Baunscheidtieren ist ein alternativmedizinisches ausleitendes Behandlungsverfahren, welches um 1840 von Carl Baunscheidt begründet wurde.

Verfahren

Mit Hilfe eines Instrumentes, des sog. Lebensweckers, wird die Haut oberflächlich gestichelt und anschließend mit einem speziellen Öl eingerieben. Hierdurch wird kurzfristig die Bildung von flüssigkeitsgefüllten Bläschen (Quaddeln) bewirkt.

Wirkung

Die Durchblutung der Haut wird angeregt. Die inneren Organe werden über die Reflexzonen gestärkt. Die gestaute Lymphe wird abtransportiert und das Immunsystem aktiviert.

Anwendung

  • Schmerzen und Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Schmerzen und Erkrankungen der inneren Organe
  • Allgemeine Infektanfälligkeit